5 SEO-Fehler, die Sie auf Ihrer Webseite vermeiden sollten

Typische Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, welche Fehler Sie bei Ihrer Webseite unbedingt vermeiden sollten. Ich habe mir fünf grundlegende SEO-Fehler ausgesucht, die schnell von Webseitenbetreibern gemacht werden. Es sind keine Neuheiten, jedoch kennt sie möglicherweise der eine oder andere nicht.

1. Duplicate Content – Doppelte bzw. kopierte Inhalte

Duplicate Content vermeiden
Duplicate Content – © ramsah – fotolia.de

Sobald die selben Texte auf mehreren Seiten zu finden sind, bewegen wir uns im Bereich des „Duplicate Content“.

Kleine Unternehmen machen es sich gerne leicht und kopieren ganze Texte von anderen Internetseiten. Die Inhalte spiegeln möglicherweise genau das wieder, was das Unternehmen anbietet, also warum die Zeit investieren und alles neu verfassen? Ein schwerwiegender Fehler, da Google so ein Vorgehen abstraft, indem Sie im Ranking einige Plätze nach unten fallen.

Warum Google etwas dagegen hat, ist in ein paar Sätzen geklärt. Google möchte mit der Suchmaschine Inhalte anzeigen, die für den Suchenden am relevantesten sind. Wenn bereits eine Seite mit einer ausführlichen Beschreibung existiert, warum sollte Google eine weitere Seite indexieren, die genau die selben Inhalte auf der Seite stehen hat? Google möchte damit vermeiden, dass Nutzer in zwei Suchergebnissen die identischen Inhalte angezeigt bekommen.

Eigene Domain auf Duplicate Content prüfen

Duplicate Content kann auch innerhalb Ihrer Webseite entstehen und muss nicht mit einer anderen Internetseite in Verbindung stehen. Ein beliebter Fehler ist, dass bei der eigenen Domain keine Weiterleitung eingerichtet wird und die Webseite über „www.“ und ohne erreichbar ist. Wenn bspw. http://www.moskal.de auch über http://moskal.de erreicht wird, ohne dass die eine Domain zur anderen weitergeleitet wird, hätte ich doppelte Inhalte auf der Webseite.

Vermeiden Sie doppelte Unterseiten

Wenn Sie Unterseiten kopieren und beispielsweise nur einzelne Wörter abändern, dann bewegen Sie sich auch schon in einer kritischen Zone. Gehen wir davon aus, Sie möchten regional besser gefunden werden und schreiben einen Text, indem auch eine bestimmte Stadt auftaucht. Machen Sie nicht den Fehler und kopieren die gesamte Seite und ändern Sie nur den Stadtnamen. Selbst das gilt schon als Duplicate Content.

URL-Strukturen überprüfen

Achten Sie darauf, dass einzelne Unterseiten nicht über mehrere Links erreichbar sind. Das sollte nur der Fall sein, wenn ein Link auf einen anderen weitergeleitet wird. Zeigt z.B. www.testdomain.de/produkt das gleiche auf wie www.testdomain.de/produkt.html, dann erkennt Google die beiden Links als zwei unterschiedliche Seiten. Vermeiden Sie solche Fehler durch eine 301-Weiterleitung.

2. Zu wenig Content

Content erstellen
Content erstellen – © Robert Kneschke – fotolia.com

Sie möchten gut positioniert sein bei Google und wollen bei möglich vielen Begriffen gefunden werden? Viele kleine Unternehmen veröffentlichen auf Ihrer Webseite sehr wenig Inhalte. Die Webseite soll möglichst schnell online gehen und nur das wichtigste beinhalten. Oftmals folgen daraus nur oberflächliche Leistungsbeschreibungen in ein paar Sätzen oder sogar nur Stichworten. Wie soll Google Ihre Webseite bei der Suche anzeigen, wenn Sie nichts zu bieten haben? Google kann Ihre Webseite nur textlich analysieren. Wenn Sie aber wenig zu sagen haben, dann bietet das offenbar auch keinen Mehrwert für den Nutzer. Das wiederum führt zu einer schlechten Positionierung. Machen Sie sich Gedanken, was Sie auf Ihrer Webseite veröffentlichen können. Es muss interessant für den Besucher sein und ihn bei seiner Suche nach etwas voranbringen.

Wie schaffe ich relevanten Content?

Das können Sie in Form eines Blogs machen oder ein spezieller Informationsbereich auf der Webseite. Beachten Sie hierbei, dass Sie für die Nutzer schreiben und nicht für die Suchmaschine. Sie sollten auch nicht alles zu Beginn veröffentlichen. Wenn Sie Ihre Webseite regelmäßig erweitern und aktualisieren, hat das einen weiteren Vorteil, da Google regelmäßig aktualisierte Webseiten bevorzugt.

3. Technik: Nichtssagende URL-Struktur und leere Alt-Texte

Wenn Sie mit einem Content-Management-System arbeiten, generiert es bei einer Seitenerstellung meistens einen eigenen Link. Dieser kann bei falscher Einstellung aber nur aus einem Buchstaben und einer Zahlenkombination bestehen. Wenn man bei WordPress keine vernünftigen Permalinks einstellt, sehen Seite z.B. so aus: http://www.ihre-webseite.de/?p=1234

Google liest diesen Link genauso aus wie auch den Inhalt der Seite. Wenn also dort bereits ein bestimmtes Keyword auftaucht, ist das natürlich besser als eine Zahlenkombination, die dem Nutzer nichts sagt.

Stellen Sie also in Ihrem CMS eine benutzerfreundliche Linkstruktur ein. Das ist meistens schnell gemacht und kann sehr hilfreich bei Ihrer Positionierung sein.

Sagen Sie Google, was auf Ihren Bildern zu sehen ist

Das sogenannte Alt-Attribut bei Bildern sollten Sie in jedem Fall füllen. Es ist grundsätzlich dafür da, dass wenn ein Bild nicht geladen werden kann, ein alternativer Text erscheint. Schreiben Sie in den Alt-Tag rein, was das Bild darstellen soll. Somit weiß Google, was Sie damit zeigen möchten und kann es interpretieren. Ein Bild mit leerem Alt-Tag kann Google nicht lesen.

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